Familienforschung Greuel-Koch

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Irmelshausen-Lichtenberg-Sternberger Linie

 

Poppo III. und seine Söhne

 

Poppo III. ist der Begründer einer Nebenlinie, die nur kurz existierte.
Er und seine Nachkommen gehören nicht zu unseren direkten Vorfahren.
Poppo III. wurde 1131 zusammen mit seinen Brüdern genannt. Poppo nannte sich dabei "von Irmelshausen".

Drei Söhne sind für Poppo III. bekannt. 
Da ist zunächst Heinrich I..

Heinrich I. trat im Gefolge des Bischofs zu Würzburg und im Gefolge des Kaisers in Erscheinung. Ab 1161 wird er auch als "von Lichtenberg" genannt. Es wird angenommen, dass er der Gründer der Lichtenburg bei Ostheim vor der Rhön war. Nach seinem Tode fiel die Burg an sein Brüder, die sich danach auch von Irmelshausen-Lichtenberg nannten.

 

Poppo V. war der einzige Sohn Poppo III., der die Linie Irmelshausen fortsetzte. Einen Sohn hatte er, Heinrich II.. Er gründete die Burg Sternberg bei Königshofen, und nach dieser Burg nannte er sich auch zeitweise. Heinrich fiel 1228 in einem Kampf des Bischofs zu Würzburg gegen Poppo VII. von Henneberg.

Heinrich II. hatte vier Söhne, Albert, Berthold, Herrmann und Heinrich III., und eine Tochter Sophia, die Nonne in Wechterswinkel wurde.

Herrmann und Heinrich waren Chorherren in Würzburg und Pröpste vom Neumünster. Berthold wurde Bischof von Würzburg, das heißt, er drückte Bischof Berthold aus der goteboldschen Linie aus dem Amt. Er betrieb während seiner Amtszeit eine enge Anlehnung an König Rudolf.

Albert war verheiratet mit Mechthild von Trimberg, Die Ehe blieb ohne männliche Nachkommen. Nach dem Tod des Bruder Bischofs war die Linie Irmelshausen-Lichtenberg-Sternberg zumindest in männlicher Linie ausgestorben.
Denn auch der dritte Sohn von Poppo III., Gotebold, blieb ohne männliche Nachkommen.

Gotebold nannte sich zeitweise "von Habesberg", nach einer Burg. die sein Vater von Pfalzgraf Herrmann von Höchstadt-Stahleck erworben hat.

 

 

(c) 2012 Günther Greuel Bad Kissingen