Erste Siedlungsbelege
Vorgeschichtliche Zeit
Siedlungsbelege aus der vorgeschichtlichen Zeit gibt es in Bad Kissingen fast gar nicht. Die ersten Nachweise von Siedlungen werden in die karolingische Zeit datiert.
Das gilt auch für die Eiringsburg bei dem Stadtteil Arnshausen
Im Jahr 2001 feierten wir in Bad Kissingen die 1200. Wiederkehr der ersten urkundlichen Erwähnung von Kissingen. Ein adeliger mit Namen Hunger vermachte einen großen Teil seines Besitzes, welches er ... im Gau Saalegau im Dorf Kissingen.. besitze.. dem Kloster Fulda. Der Name Kissingen wurde damals in der Namensvariante Chizziche genannt.
Kissingen wird im 9. Jahrhundert noch einige Male in Urkunden genannt. Die ersten Urkunden nach der Erstnennung befassen sich schon mit Solequellen. Mehrere Nennung von Kissingen gibt es in Urkunden über den Besitz des Klosters Fulda, bis nach 909 Kissingen in schriftlichen Überlieferungen nicht mehr auftaucht.
Die einzige Urkunde, die nicht mit dem Kloster Fuldas in Zusammenhang steht, ist eine Urkunde, die Kaiser Ludwig der Fromme am 12. Mai 840 in Ketzicha (Kissingen) ausgestellt hat. Diese Urkunde steht in keinem Bezug zu Kissingen. Allein die Tatsache, dass der Kaiser hier siegelte, ist interessant. In Kissingen gab es nämlich keine Königsgüter. Die nächste Kaiserpfalz war die Pfalz Salz, die in der Nähe von Bad Neustadt gesucht wird. In Kissingen gab es wohl einen Wirtschaftshof, der dem Kloster Fulda gehörte, und die Eiringsburg (bei Arnshausen) , eine der ältesten Burgen mainfränkischen Burgen.
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