Familienforschung Greuel-Koch

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Kissingen

Das Hennebergische Amt Kissingen

Als Stadt wird Kissingen nach 1279 genannt. In ihr waren die Sitze von Ministerialen der Grafen von Henneberg und von Bürgern, die überwiegend von Ackerbau und Handwerk lebten. 

Veränderungen brachte der Bauernkrieg von 1522 oder auch die Revolution des gemeinen Mannes genannt. Die Burg Botenlauben wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Allerdings diente sie schon länger nicht mehr als Amtssitz für das Amt Botenlauben, der war vorher schon nach Ebenhausen verlegt worden.
Die Klöster Aura, Frauenroth und Hausen wurden zumindest beschädigt. Das Klosterleben wurde nicht weiter geführt.


In Kissingen traten aber Bodenschätze zutage, die für die Stadt von großer Bedeutung werden sollten, die Salz- und Heilquellen.

Die Entwicklung der Stadt Kissingen ging nur langsam voran.
Die Einwohnerzahl wird für Ende des 16. Jahrhunderts wohl auf 700 bis 800 geschätzt. Hohe Bevökerungsverluste traten durch die Pest 1611 und den 30-jährigen Krieg auf. Kissingen konnte bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts nur eine Einwohnerzahl von etwas 1000 erreichen, die Stadt erreichte in der Zeit nicht die Einwohnerzahlen von Hammelburg oder Münnerstadt.

Das hennebergische Amt Kissingen umfasste 1340 die unten stehenden Dörfer und Klöster:

 

Dörfer im Hennebergischen Amt Kissingen
 

  • Alterfeld
  • Bremersdorf
  • Euerdorf
  • Goßeibstadt
  • Kleinbardorf
  • Kleineibstadt
  • Leina
  • Niedernassach
  • Nüdlingen
  • Obernassach,
  • Ramsthal,
  • Stautbach,
  • Sulzfeld
  • und Winkels.

 

Klöster im Raum Kissingen

 

  • Kloster Aura,
  • Kloster Bildhausen,
  • Kloster Hausen,
  • Kloster Thulba,
  • und das kleine Kloster Brachau muss man wohl auch noch dazu rechnen.

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(c) 2012 Günther Greuel Bad Kissingen