Burg Botenlauben
Gelangt man nach Bad Kissingen über die Südbrücke, so ist die Ruine der Burg Botenlauben nicht zu übersehen. Hoch über der Stadt liegt sie und lädt zur Besichtigung ein.

Über die Geschichte der Burg liegt manches aber im Unklaren. Über Kissingen und auch die Burg Botenlauben sind bis zum Jahr 1200 nur wenige Nachweise vorhanden.
Die Erstnennung des Namens Botenlaube erfolgt zuerst in einer Urkunde vom 24. Januar 1206. Otto von Botenlouben wird dort als Zeuge genannt. Über Otto von Botenlauben ist sehr viel bekannt. Der Sohn des Henneberger Grafen und Burggrafen von Würzburg Poppo VI. war ein bekannter Minnesänger. Er lebte lange Zeit als Kreuzfahrer im Heiligen Land, wo er mit Beatrix von Courtenay die Ehe einging. 1220 verkaufte das Ehepaar seinen gesamten Besitz in Palästina. Otto und Beatrix bezogen die Burg Botenlauben. Für diese Zeit ist ein umfassender Ausbau anzusetzen.1234 verkauften Otto und Beatrix die Burg an das Bistum Würzburg. Sie hielten sich aber noch ein Wohnrecht vor, auf das sie 1242 verzichteten.
Über Otto von Botenlauben und Beatrix von Courtenay findet man auch etwas auf unseren Seiten Familienforschung.
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