Schaumburg / Schaumburg-Lippe
Grafschaft, Fürstentum und Freistaat
Sicher, man kann die Grafschaft oder das Fürstentum Schaumburg-Lippe auch als Paradebeispiel für die Kleinstaaterei in Deutschland anführen. |
In Schaumburg-Lippe, in Bückeburg, wirkte Johann Christoph Friedrich Bach, ein Sohn des berühmten Johann Sebastian. Für kurze Zeit wirkte Thomas Abt als Professor für Mathematik Universität Rinteln, Johann Gottfried Herder war Konsistorialrat in Bückeburg, bevor er als Generalsuper-intendent nach Weimar ging. |
Von Holstein und Schaumburg
Schaumburg-Lippe gibt es noch als Adelsgeschlecht, doch das Land ist Vergangenheit. Es ist aus der früheren Grafschaft Schaumburg hervorgegangen, deren Landesherren lange Zeit auch die Grafen in Holstein waren. Schaumburg-Lippe hat lange als Grafschaft, Fürstentum, als Freistaat bestanden. Als zweitkleinster Staat des Norddeutschen Bundes lehnte es sich im 19. Jahrhundert stark an Preußen an, bewahrte aber seine Selbständigkeit. |
Nach dem 1. Weltkrieg wurde Schaumburg-Lippe Freistaat, der Anschluss an die preußische Provinz Hannover scheitere 1926 durch Volksabstimmung knapp. Erst die natinalsozialistische Neuordnung des Reiches beendete die staatliche Selbstständigkeit. Schaumburg -Lippe wurde dem Gau Westfalen-Nord zugeschlagen. Nach dem Ende des 2. Weltkrieg erfolgte dann der Anschluss an das Land Niedersachsen. |
Hier lebten folgende unseren Vorfahren:
* Greuel |
* Bom |