Beschreibung der Orte
Hier wird versucht eine kurze Beschreibung der Orte aufzuzeigen. Die Schwierigkeit liegt darin, dass manche Orte, in denen unsere Vorfahren lebten, heute nicht mehr vorhanden sind. Oft sind sie durch Eingemeindung oder Gebietsreformen nur noch als Stadtteile oder Teile von Gemeinden zu finden.
Die Beschreibung von Orten, die für unsere Vorfahren von besonderer Bedeutung waren, sind beiden entsprechenden Linien aufgeführt.
Ortsliste
![]() | Belsen |
Belsen gehört heute zur Stadt Begen und liegt im Örtzetal in der Lüneburger Heide. Die Gemeinde Belsen musste 1935/1936 67 % ihrer Gemeindefläche an den Truppenübungsplatz Bergen-Hohne abgeben. 118 Menschen (57 % der Einwohner) wurden damals umgesiedelt. 1941 wurde in Bergen-Belsen ein Kriegsgefangenenlager eingerichtet. 1943 wurde ein KZ eingerichtet. Eine von 15.257 Häftlingen, die sich am 2. Dezember 1944 im Lager Bergen-Belsen befanden, war die 15jährige Anne Frank. Sie starb wenige Wochen vor Kriegsende, im März 1945, kurz nach ihrer Schwester Margot, in Bergen-Belsen an Typhus.Die Bilder des Grauens, die sich den britischen Soldaten bei der Befreiung des Lagers am 15. April 1945 boten, gingen um die ganze Welt. Der Name Bergen-Belsen wurde zu einem Symbol für die Gräuel des nationalsozialistischen Konzentrationslagersystems, für den Terror und die deutschen Verbrechen der NS-Zeit. Die Gedenkstätte erinnert heute an das KZ.
![]() | Bischofsgrün |
liegt 650 bis 1050 m ü.d. Meeresspiegel im Naturpark Fichtelgebirge in der Nähe vom Ochsenkopf (1024 m). Früher gab es Glashütten, Bergbau, Hammerwerke, später auch Leineweber.
Im Jahre 1898 erhielt Bischofsgrün den Anschluß an das Eisenbahnnetz.Die Bahnlinie wurde in den letzten Jahren aber wieder eingestellt Mit der Bahn kam der Fremdenverkehr nach Bischofsgrün.
1969 wurde der Ochsenkopf durch den Bau einer Seilschwebebahn für den allgemeinen Tourismus erschlossen.
![]() | Bissendorf |
Bissendorf ist mit ca. 7200 Einwohnern der größte Ortsteil der Gemeinde Wedemark. Die Gemeinde Wedemark gehört zur "Region Hannover" und liegt nördlich von Hannover an der A7.
![]() | Burgdorf |
Burgdorf ist ein Stadt mit ca 30000 Einwohnern und liegt etwa 25 km NO von Hannover entfernt. Burgdorf gilt auch als Pferdestadt, ist aber auch bekannt für Spargelanbau. Erwähnt wurde Burgdorf zu ersten Mal 1279.
Burgdorf gehört heute zur "Region Hannover".
![]() | Gerdau |
Die Gemeinde Gerdau hat ca. 1.600 Einwohner, die in den Ortsteilen Bargfeld, Barnsen, Bohlsen, Gerdau, Groß Süstedt und Holthusen II besteht wohnen. gerdau liegt im "Suderburger Land" der Lüneburger Heide, jeweils etwa 100 km von Hamburg, Hannover und Bremen entfernt.
![]() | Graulingen |
Seit 1957 Ortsteil von Suderburg (s.d.)
![]() | Groß Buchholz |
Groß-Buchholz ist heute ein Stadtteil von Hannover, im Stadtbezirg Buchholz-Kleefeld gelegen. Das Dorf Groß-Buchholz wurde 1907 nach Hannover eingemeindet. Heute befindet sich in Groß-Buchholz die Medizinische Hochschule Hannover.
![]() | Großburgwedel |
Großburgwedel ist ein Ort mit ca 10000 Einwohnern NO von Hannover und Verwaltungssitz der Stadt Burgwedel (ca.20000 Einwohner). Burgwedel ist eine Nachbargemeinde Burgdorfs (s.d.) Burgwedel gehört zur "Region Hannover".
![]() | Hagen |
Hagen im Bremischen? oder ?Hagen bei Bremerhaven? liegt auf der rechten Weserseite, 30 km nördlich von Bremen, 20 km südlich von Bremerhaven im Landkreis Cuxhaven. Für uns als Kinder war es das Paradies mit viel Wald und Moor. Die Gemeinde hat etwa 3400 Einwohner. Hagen ist Zentralgemeinde und Sitz der Verwaltung der Samtgemeinde Hagen mit etwa 10700 Einwohnern. -
![]() | Heuerstorf |
Heuerstorf gehört zur Gemeinde Soltendiek, Samtgemeinde Bodenteich im Landkreis Uelzen, Regierungsbezirk Lüneburg.
![]() | Hof |
Hof an der Saale,
auch Hof in Bayern genannt, liegt ganz im Nordosten Bayerns. Die Hofer benutzen auch den Werbeslogan „Hof in Bayern - ganz oben“. Spötter bezeichnen die Lage der Stadt auch als gelegen in „Bayerisch Sibirien“. Damit spielt man an auf die Lage im rauen Klima des Fichtelgebirges und auf die Entfernung von der Hauptstadt Bayerns München. Der Sage nach schob man unliebsame Beamte aus München schon mal nach Hof ab.
Das Regnitzland gehörte den Herzögen von Meranien. Diese legten nördlich der alten Siedlung Rekkenze (zu suchen in der heutigen Altstadt und der Pfarr) eine neue Siedlung an, die „Stadt zum Hoff“. Nach dem Aussterben der Meranier fiel Hof mit dem Regnitzland an die Vögte von Waida („Vogtland“). Ab 1318 erhielten die (hohenzollerschen) Burggrafen von Nürnberg die Oberlehensschaft, die Burggrafen erwarben das Regnnitzland durch Kauf endgültig, und so kam Hof dann über die Markgrafen von Bayreuth 1792 an Preußen. 1810 kam Hof unter französische Verwaltung. Durch den Wiener Kongress kam Hof dann zu Bayern.
Das sieht nicht nach dramatischen Ereignissen aus, doch Hof war über die Jahrhunderte eine gebeutelte Stadt. Durch den Hussitensturm 1430 zerstört, im Albertinischen Krieg 1553 sieben Wochen belagert, im dreißig jährigen Krieg in einem Jahr alleine 30 mal geplündert und gebrandschatzt, das alleine würde schon reichen. Doch 12 schwere Stadtbrände kamen hinzu.
Hof ist heute eine moderne Industriestadt, welche den Niedergang der Textilindustrie verwinden musste. Jahrzehnte lang lag Hof am Rande der Bundesrepublik. Wenige Kilometer von Hof entfernt verlief die Zonengrenze. Der eiserne Vorhang wies Hof auch eine Randlage im freien Europa zu. Durch die Wiedervereinigung liegt Hof heute mitten in der Bundesrepublik, nach dem verschwinden des eisernen Vorhangs auch nicht mehr ganz am Rande des freien Europas. Hof ist auch kultureller Mittelpunkt der Region. Städtebundtheater (mit beachtenswertem Ballett), Hofer Symphoniker und die Hofer Filmfesttage haben einen guten Ruf.
Hof ist auch Ausgangspunkt für Wanderungen im Fichtelgebirge.
50.800 Einwohner hat Hof.
![]() | Ilten |
Ilten ist heute eine Gemeinde mit etwa 4000 Einwohnenrn und ein Ortsteil der Stadt Sehnde. Sehnde liegt südöstlich von Hannover und gehört zur "Region Hannover".
![]() | Kallenbrock |
Kallenbrock ist ein Ortsteil der Gemeine Stadensen.
![]() | Lichtenberg |
Lichtenberg in Oberfranken hat über 1 100 Einwohner und liegt etwa 564 m hoch. Lichtenberg besitzt eine Burg. Lilchtenberg war früher ein Bergbauort, dort wurde neben Kupfererzen, Eisenspat und Flusspat abgebaut. Später ging man auch zum Abbau von Eisenerzen über. Heute gibt es noch den Friedrich-Wilhelm-Stollen" - einziges Schaubergwerk im Frankenwald.
![]() | Naila |
Naila hat über 8 000 Einwohner und liegt zwischen 500 und 700 m hoch. die Ortsteile sind Culmitz, Hölle, Lippertsgrün, Marlesreuth und Marxgrün. Naila liegt im Frankenwald an der Selbitz.
Nach dem Bahnanschluss nach Hof 1887 entwickelte sich eine starke mittelständische Industrie mit den Schwerpunkten Textil- und Schuhherstellung. Nach dem 2. Weltkrieg kamen einige Branchen weitgehend zum Erliegen.
![]() | Otze |
Ortsteil von Burgdorf (s.d.).
![]() | Scherenbostel |
Scherenbostel ist ein Ortsteil der Gemeinde Wedemark. Die Gemeinde Wedemark gehört zur "Region Hannover" und liegt nördlich von Hannover an der A7.
![]() | Schillerslage |
Schillerslage ist heute ein Ortsteil von Burgdorf. Motto des Dorfes ist: ..ein Dorf lebt in Geneinschaft.
![]() | Suderburg |
Im Jahre 1957 wurden die Dörfer Graulingen, Oldendorf I und Suderburg zum heutigen Suderburg zusammengefasst.
Im Jahre 1847 wurde die Bahnstrecke Celle - Uelzen - Lüneburg - Harburg - Wilhelmsburg in Betrieb genommen. 1850 erhielt Suderburg einen 1859 erweiterten Bahnhof.
![]() | Uelzen |
Die Kreisstadt Uelzen hat etwa 35 000 Einwohner. Die Einwohner leben heute vor allem von Lebensmittelproduktion, Gesundheitswirtschaft, Maschinenbau und Tourismus. Bekannt geworden ist Uelzen in den letzten Jahren vor allem durch den Hundertwasserbahnhof, der zur Expo 2000 fertiggestellt wurde.
![]() | Verden/Aller |
Verden ist eine Pferde- und Reiterstadt an der Aller mit ca.28000 Einwohner. Die Stadt liegt an der Aller kurz vor ihrer Einmündung in die Weser.
In der Geschichte ist Verden bekannt als Stätte des "Blutgerichts von Verden" im Jahr 782, bei dem Karl der Große 4500 Sachsen enthaupten ließ. (Die Zahl wird auch als Überteibung bezeichnet.
![]() | Wedemark |
Siehe Bissendorf und Scherenbostel.
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